Bayrisch (o. Bairisch) ist einer Dialekt der Deutschen Sprache, der in Süddeutschland gesprochen ist. Es gibt drei Teilen des Bayrischen Dialekt: Südbayrisch, Nordbayrisch, und Mittelbayrisch.
Südbayrisch ist die konservativiste Varität des Bayrischen Dialketes. Es ist räumlich stark zergliedert und unterscheidet sich teilweise beträchtlich von benachbarten Alpentälern.
Die typische Merkmale:
Zum Beispiel: "Speckknödel" auf Hochdeutsch kehrt zum "Schpeckchkchnéidl" auf Südbayrisch um.
Zum Beispeil: "Mein Bruder, der böse Bub, ist krank." auf Hochdeutsch kehrt zum "Mái' Pruadar, dar péise Pua, isch kchrankch." auf Südbayrisch.
Zum Beispiel:
"Wan d mouda kochd, na brülln d kei im schdoll." kehrt zum "Wenn die Mutter kocht, dann brüllen die Kühe im Stall."
" Mei' brouda, da Bäda, is a bäisa bou." kehrt zum "Mein Bruder, der Peter, ist ein böser Bub."
Mittelbayrisch:
Die
Varietät des Bayrischen, die von den meisten Menschen gesprochen wird und
mit dem grö§ten Prestige ausgestattet ist. Das Mittelbayrische läßt
sich wiederum in zwei Untervarietäten gliedern, die natürlich selber
auch wieder aus den diversen Ortsdialekten bestehen:
Weitgehend im Gegensatz zum Nord- und Südbayrischen hat sich auf dem Gebiet jeder dieser Subsprachen jeweils eine regionale Umgangssprache (koiné) auf Grundlage der Basisdialekte ausgebildet.
Die typische Merkmale:
Zum Beispiel: jeweils "viel zu viel Gefühl"
Zum Beispiel:
Textprobe: á: überheller A-Lau; å: sehr dunkler A-Laut, offener O-Laut.
Mittelbayrisch: Da guade åide mo' (ma') is letzdn Iada mid saim groussn (grossn) ros ins áiskåide wassa (wåssa) áinegfåin. Sáid deara záid is a ållawái grang gwen.
Hochdeutsch: Der gute alte Mann fiel letzten Dienstag mit seinem gro§en Pferd ins eiskalte Wasser. Seit damals war er immer krank.
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