Der berlinischer Dialekt hat seine Wörter und seine
Schreibweise, die anders als andere deutsche Dialekte sind. Hier
gibt es einige Wörter zum Beispiel, und auch gibt es ein paar Geschichte,
die den berlinischen Dialekt zeigen können.
1. /j/ statt /g/„janz“ statt „ganz“
2. /a/ statt /er/, aber nicht immer
„weita“ statt „weiter“
„späta“ statt „später“3. /de/ statt /der/
4. /ee/ statt /ein/
„eenmal“ statt „einmal“
„keen“ statt „kein“5. /ick/ statt /ich/
6. /nüscht/ statt /nicht/
7. /mir/ statt /mich/
/dir/ statt /dich/8. /ooch/ statt /auch/
9. /is/ statt /ist/
10. /zwee/ statt /zwei/
11. /un/ statt /und/
12. /haste/ statt /hast du/
**Jetzt gibt es eine Geschichte mit vielen Beispiel für den berlinischen Dialekt.
Fritze Bollman wollte angeln,
Da fiel die Angel rin*,
rein
Fritze Bollman wollt‘ se* langen*,
sie, greifen
Da lag er selber drin*.
darin
Fritze Bollman schrie um Hilfe:
„Liebe Leute, rettet mir;
Denn ick* bin ja Fritze Bollman,
ich
Aus de* Altstadt der Barbier!“
der
Nur die Angel ward gerettet,
Fritze Bollmann, der versuff,
Un* seitdem jeht* Fritze Bollman
und, geht
Uffn Beetzsee nich* mehr ruff.
nicht
Fritze Bollmann kam in‘n*Himmel
in den
„Lieber Petrus, la? mir durch;
Denn ick* bin ja Fritze Bollman,
ich
Der Barbier aus Brandenburch.*
Brandenburg
Und der Petrus lie? sich rühren:
„Fritze Bollman, komm man rin!*
rein
Du kannst mir* mal jleich* balbieren.
mich, gleich
Komm man her und seef mir in.“
Fritze Bollman, der barbierte,
Petrus schrie: „O Schreck und Jraus-
Du willst mir* wohl massakrieren? mich
Det* hält ja keen* Deibel aus! das, keinUff* de* jro?e* Himmelsleiter auf, der, graße
Kannste* wieda* runter jehn* kannst du, weider, gehen
Un* balbier man unten weita* und, weiter
Ick* la? mir‘n Vollbart stehn!“ ich
**Jetzt können Sie die nächste Geschichte lesen
und finden Sie alle die berlinische Wörter.
Rippespeer und Sauerkohl
Friedrich Eduard MollSohn, hier hast Du Rippespeer,
Ess ihn uf- ick mag nich mehr.
Nimm dich ooch den Sauerkohl,
Ick will ruhn, mich is nich wohl.Det Jerichte, fett und rar,
E? ick schonst seit drei?ig Jahr;
Heite weiter, schön un frisch,
Brach es Mutter uf den Disch.Hätte jeder so‘n Jericht,
Würd er keen Rebeller nich,
Sondern wäre jederzeit
Unterdahn der Obrigkeit.Denn is eener satt un dick,
Denkt er nich an Pullentick
Und setzt sich mit keen Jewehr
Jejen dem Jesezt derquer.
Sondern in die Tabagie
Setzt er sich zu die Partie,
Trinkt der Wei?en zwee, ooch drei
Spielet Schafskopp un is frei.Dies, mein Sohn, bedenke wohl,
Ehr mich Rippespeer un Kohl.
Wenn du‘s machest so wie ich,
Werscht du keen Verbrecher nich!